Webradio und Livestream

Spezialtipp

Full Blast

Bild: SWR/Ziga Koritnik

Freitag, 23:03 Uhr SWR2

SWR2 NOWJazz

Full Blast

Peter Brötzmann zum 80. Geburtstag. Peter Brötzmann, Saxofonist

Tagestipp

Heute, 22:03 Uhr Deutschlandfunk Kultur

Hörspiel

Mädchenliegestütze Von Sarah Kilter Regie: Cristin König Mit: Marina Frenk, Lola Klamroth, Max Hegewald und André Holonics Ton und Technik: Alexander Brennecke, Philipp Adelmann Produktion: Deutschlandfunk Kultur 2019 Länge: 50"32 Es soll eigentlich ums Wohlfühlen gehen, aber die Autorin hat einen kaputten Schreibtischstuhl und ist nicht mehr auf Augenhöhe mit ihrem Projekt. Also hofft sie auf ihre Figuren. Doch auf die ist so gar kein Verlass. "Ich muss hier mal Ordnung machen. Habe das bei den anderen gesehen. Diese Struktur, diese Ästhetik. Dann geht ja alles viel leichter, wenn es übersichtlich ist. Wenn es übersichtlich ist, dann übersieht man die Dinge endlich." Wie schreibt man einen guten Text, wenn man sehr privilegiert ist, aber der Flow sich trotzdem nicht einstellt? Man kann Figuren erschaffen, die die Arbeit der Autorin übernehmen. Manchmal aber sind die Figuren nicht ganz ausgereift oder kaputt, dann verstehen sie nichts. Und dann gibt es ein Problem. Atemlos, wütend und zugleich sehr humorvoll wirft das Autorinnen-Ich einen scharfen Blick auf die Mühen der Produktion aktueller Gegenwartsdramatik. Sarah Kilter, 1994 in Berlin geboren, Autorin, studierte von 2016 bis 2020 Szenisches Schreiben an der Universität der Künste Berlin. Parallel zu ihrem Studium holte sie ihr Abitur an einer Abendschule nach. Ihre Stücke liefen in Werkstattinszenierungen am Hans-Otto-Theater in Potsdam, am bat-Studiotheater, sowie in der Box des Deutschen Theaters Berlin. Zudem war sie als Co-Autorin an dem Theaterstück "Am schönsten wär" die Einzeltat" mit Premiere am Berliner Ringtheater beteiligt. Mädchenliegestütze

Konzerttipp

Heute, 20:03 Uhr Deutschlandfunk Kultur

Konzert

LAC Lugano Aufzeichnung vom 25.02.2021 Domenico Cimarosa Ouvertüre zur Oper "Il matrimonio segreto" Wolfgang Amadeus Mozart Konzert für Violine und Orchester A-Dur KV 219 Igor Strawinsky "Pulcinella", Balletsuite Alena Baeva, Violine Michela Antenucci, Sopran David Ferri Durà, Tenor Enrico di Geronimo, Bass Orchestra della Svizzera italiana Leitung: Charles Dutoit

Hörspieltipp

Heute, 22:00 Uhr MDR KULTUR

"Bitte beiseite treten, ich springe!"

Egon Friedell, Wien, Universaldilettant Von Alexa Hennings (Wiederholung) Sein Leben ist hollywoodreif, doch es gibt keinen Film über ihn. Egon Friedells Hauptwerke wie die "Kulturgeschichte der Neuzeit" oder die "Kulturgeschichte des Altertums" sind in sieben Sprachen übersetzt, Longseller seit 1927. Er war Philosoph und Kabarettist, Lebemann und Salonlöwe, Schauspieler und Schriftsteller, ein Jude, der Christ wurde, ein Mann vollendeter Formen. "Bitte beiseite treten, ich springe!", soll er gerufen haben, als 1938 zwei SA-Männer an seine Wohnungstür bullerten und nach dem "Jud Friedell" verlangten. Der 60-Jährige sprang in den Tod. Wien brauchte 68 Jahre, um Friedells Grab zum Ehrengrab zu machen. Alexa Hennings, geboren 1961, arbeitet als freie Autorin für verschiedene ARD Anstalten und schreibt u.a. für "Stern", "Die Zeit", "Geo", "Das Magazin". Regie: Nikolai von Koslowski Produktion: MDR 2011 Sprecher: Danne Hoffmann - Erzählerin Irm Hermann - Zitatorin Werner Schneyder - Zitator (59 Min.)

Featuretipp

Heute, 19:30 Uhr Deutschlandfunk Kultur

Zeitfragen. Feature

Erziehung mit dem Rohrstock Eine Geschichte der körperlichen Züchtigung Von Ulrich Land Lehrer, die mit dem Rohrstock, dem Lineal, einem Buch auf Schulkinder eindreschen oder Ohrfeigen verteilen. "Knallzijarren", wie sie im Rheinland genannt wurden. Eltern, die ihre Kinder mit einem Gummiknüppel traktieren oder den Teppichklopfer einsetzen und ihn als "Liebmacher" bezeichnen. Der ganz normale Umgang von Erziehungsberechtigten mit Kindern war bis vor einigen Jahrzehnten noch von körperlicher Züchtigung geprägt. Allein die Drohung mit dem Rohrstock oder dem Terppichklopfer sollte das "unartige Kind" zum Gehorsam erziehen. In früheren Jahrhunderten wurden die Kinder auf diese Weise in die Erwachsenenwelt eingeführt. Dort hatte der Lehrherr das Recht, seine Lehrlinge zu züchtigen - und der Ehemann hatte dasselbe Recht gegenüber seiner Ehefrau.

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Goethe: Die Wahlverwandtschaften (2/2)

Zweiteiliges Liebensdrama nach einem Roman von Johann Wolfgang von Goethe. Zweiter Teil: Die ländlich-aristokratische Idylle ist voller Abgründe: Nach zahlreichen unerwarteten Wendungen, Hoffnungsschimmern und bitteren Enttäuschungen, im Leben von Eduard, Ottilie, Charlotte und den zum Mayor beförderten Hauptmann hält das Schicksal für drei Menschen den Tod bereit. Sein Roman "Die Wahlverwandtschaften" trug Goethe den Vorwurf der Immoralität ein. Seine Modernität - die symbolhaltige Schilderung eines aus dem Gegensatz von Natur und Moral abgeleiteten Konflikts zwischen den Geschlechtern - wurde erst bedeutend später erkannt. Rätselhaft und darum spannend ist das Werk bis heute geblieben. Mit Thomas Holtzmann (Erzähler), Burghart Klaußner (Eduard), Imogen Kogge (Charlotte), Christian Redl (Hauptmann), Janna Striebeck (Ottilie), Martin Reinke (Graf), Christiane Leuchtmann-Korff (Baronesse) und Gerhard Garbers (Geselle). Bearbeitung und Re

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